Im Fluss der Entwicklung des Theaters SoSH gründeten wir 2017 eine Theatergruppe mit Menschen mit und ohne Behinderung, mit der wir 2018 das Stück "Unter Meiner Haut" erarbeiteten.

 

Aus dem Umfeld dieser Arbeit entstand 2019 der gemeinnützige Verein "Die Schule des Sanften Herzens e.V.", dessen Ziel ist, Inklusion und Teilhabe zu verwirklichen und voranzutreiben.

 

Unsere Welt stößt zunehmend an Grenzen: Grenzen des Wachstums, ökologische Grenzen, ein sich-abzeichnendes Ende der gewohnten nationalstaatlichen Aufteilung der Welt. Die Möglichkeit eines Paradigmenwechsels scheint greifbar, wenn nicht sogar notwendig. Profit und Optimierung, das Recht des Stärkeren/Besseren, blinder Fortschrittsglaube, Angst vor Stillstand und Leer-Raum/Lücke; in dieser Mentalität wird das Schwache, Unterstützungsbedürftige, Andere höchstens gönnerhaft geduldet. Ein Miteinander zu finden, das Unterschiedlichkeit ohne Hierarchie denken kann, das auf Gemeinsamkeiten und nicht auf Defizite fokussiert ist, das sich nicht an Problemen aufreibt sondern gemeinsam Lösungen sucht, ein solches Miteinander könnte einen Wandel zum unbedingt Positiven bedeuten. Das muss natürlich geübt und praktiziert werden und das glauben wir mit unserem Projekt zu tun.

 

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